Die Küche gilt als einer der häufigsten Orte für Wohnungsbrände. Fast die Hälfte aller Wohnungsbrände entsteht hier, wie die Grafik zeigt. Besonders der Herd birgt Risiken: Ein unbeaufsichtigter Topf kann überkochen oder das Essen kann anbrennen. Auch ein versehentlich eingeschaltetes Kochfeld kann Gegenstände und Geräte in unmittelbarer Nähe entzünden.

Quelle: vfdb-Brandschadenstatistik 2020, n=529
Nach einem Küchenbrand hängt der Versicherungsschutz davon ab, was beschädigt wurde und welche Leistungen Dein Vertrag vorsieht. Für Schäden am Gebäude und am Hausrat sind meist unterschiedliche Versicherungen zuständig.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch die Privathaftpflichtversicherung wichtig sein. Sie prüft, ob Du gegenüber geschädigten Nachbarn oder deren Versicherern zum Schadensersatz verpflichtet bist, und leistet bei berechtigten Ansprüchen oder wehrt unberechtigte Forderungen ab.
Wichtig: Die Privathaftpflichtversicherung schützt Dich bei Schadensersatzansprüchen Dritter, nicht jedoch bei Kürzungen durch Deinen eigenen Wohngebäude- oder Hausratversicherer. Damit grob fahrlässiges Verhalten nicht zu einer Leistungskürzung führt, sollte in Deinem Vertrag der Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit vereinbart sein. Viele Tarife enthalten diese Regelung bereits.
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